16.1.11

Toulouse, 30.Oktober 1632

Alexandre löste sich aus den Armen seiner Mutter und ging zum Torbogen. Dieses Mal trat ihm keiner der Musketiere in den Weg. Trotzdem blieb er plötzlich stehen:
Er wandte sich an den, der ihn zuvor festgehalten hatte. „Gebt mir Euren Handschuh, Herr Musketier.“
Der Soldat hob die Augenbrauen und zögerte verdutzt; doch dann zog er den rechten Handschuh aus und reichte ihn Alexandre.
Der Junge ging in den Hof, direkt auf den Erzbischof zu. Mit einer weit ausholenden Bewegung warf er ihm den Handschuh ins Gesicht.
Gelächter folgte ihm, als er sich umdrehte und zurück kam. Er straffte sich und ging mit hocherhobenem Kinn.
„Lacht Ihr nur! Es wird Euch vergehen!“ Er wandte sich an Cécile. „Maman, der König hat nicht gelacht!“
„Aber er wird sich an dich erinnern. Ihn darfst du dir nicht zum Feind machen.“

(c) 
Ausschnitt aus dem Prolog zu Alexandres Geschichte

31.12.10

Angekommen

...

„Ville des Lumières.“ Endlich erfüllte sich Liz' Traum ihrer Internatszeit. Nur hundert Meilen haten sie damals von Paris getrennt und doch war die Stadt für sie genauso unerreichbare gewesen wie der Mond. Die Ordensschwestern waren unerbittlich gewesen.
Marks warmer Atem strich über ihre Wange, als er sich neben sie stellte und von der Seite ansah.
In ihrem Nacken stellten sich die feinen Härchen auf. Er war so garstig zu ihr und doch bewunderte sie seine Intelligenz und sein Aussehen. Freilich sein Aussehen erst, als er angefangen hatte, sich mit dem Geld der Loge nach ihren Vorschlägen einzukleiden. Nun war er der perfekte englische Gentleman auf Europa-Reise. Sie kicherte. Als ob England nicht ebenfalls Teil von Europa wäre. Nein, war es nicht. England war anders.
Mark griff nach ihrer Hand.
Spontan wollte sie sie wegziehen, aber dann fiel ihr der Blick des Portiers auf, der in der halb geöffneten Hoteltür auf sie wartete, während zwei Pagen ihre Koffer von der Kutsche herunter wuchteten.
Marks Hand glitt höher und dann legte er sie um ihre Taille. Eine Gänsehaut ließ sie frösteln. Wie gemein! Mark nutzte schon wieder aus, dass sie sich in der Öffentlichkeit befanden und sie die liebende Gattin spielen musste. ...

 (c)
"Berliner Blau"  - Leseprobe aus der Rohfassung meines "November"- Romans von 2010

22.12.10

nanowrimo 2010

"Berliner Blau" - Industriespionage im frühen 18. Jahrhundert.
Gut 81.000 Wörter habe ich in diesem November geschafft. So viel habe ich noch nie in einem einzigen Monat geschrieben.
An die 100.000wörter habe ich jetzt und es kommen wohl noch einmal 50.000 dazu.

13.10.05

Nun hab ich endlich den ersten Roman geschafft. Zwar "nur" ein Gemeinschhftswerk ;-), aber immerhin:

"Das Feuerpferd" - Fantasy-Roman von Sabine Abel, Monique Lhoir, Annemarie Nikolaus
ISBN 3-935982-50-X.  Web-Site-Verlag


Im Mittelpunkt steht ein weißes fohlen, das die Macht des Feuers besitit. Die Macht des Feuers, das die Zauberfürstin des Schattenreichs zurückholen muss, um die Insel Seoria vor dem Untergang zu bewahren.

***
Ein zweites Fantasy-Romanprojekt hat als Kurzfassung Eingang in eine Anthologie gefunden:

"Die Piratin" - In:"Renntag in Kruschar" - Geschichten von der Dracheninsel. Anthologie.
ISBN 3-935982-61-5.

Die Piratin bringt im Auftrag eines Adligen eine Pferdeherde nach Kruschar, wo sie in einem Rennen gegen die einheimischen Drachen antreten sollen.

Annemarie

12.6.03

Schreibwerk-Story

Ein neues Mitmach-Projekt:
Der Fantasy-Roman unter
http://schreibwerkstory.blogspot.com
als Gemeinschaftsftsprojekt der Schreibwerk-AutorInnen